Hey Leute,
also ich bin seit einer Woche wieder im wunderschönen Bayern, für alle die es noch nich mitbekommen haben. Ich musste die Gastfamilie verlassen, weil diese sich meinen Aufenthalt finanziell nichtmehr leisten konnten. Die ganze Familie is sehr sehr chaotisch und deren Plan ändert sich alle paar Wochen. Der momentane Stand ist: Der Vater, welcher seinen Job in der Schweiz gekündigt hat, kommt zurück nach Irland, und die Mutter zieht mit den Kindern Ende Feb/März nach Australien. Logisch oder?
Der Heimfllug war schrecklich. Letzte Woche tobte ja der Sturm über den Norden des Landes, und die ersten Lüftchen haben bei meiner Landung auch schon München erreicht. Sehr wackelige Angelegenheit...dafür hat der Wind und angeschoben, sodass ich eine halbe Stunde früher in München angekommen bin.
Meine Eltern haben mich angeholt und ich hab erstmal den Abend daheim gechillt.
Das beste an meiner frühen Heimkunft war, dass ich meine Freunde überraschen konnte. Deren Gesichtsausdrücke, als sie mich gesehen haben, werde ich nie vergessen :D muss immer noch grinsen bei dem Gedanken daran.
Einige haben mich beschimpft, dass sie es nicht lustig finden, doch...wie oft in seinem Leben hat man schon die Chance dazu seine Freunde so zu überraschen? :)
Wie gehts weiter? Ja, dass frage ich mich auch. Bewerbe mich momentan um ein paar Praktika, in der Hoffnung herauszufinden, was ich mit meinem Leben anfangen will :D Ich hatte auch den Plan, meine süße Jessi Maus in Australien zu besuchen, aber dazu muss ich dann schön langsam mal anfangen Geld zu verdienen.
Mit diesen Worten...schönen Tag
to be continued...
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Montag, 2. Dezember 2013
Erfahrungen, die ich gemacht habe. Dinge, die ich gelernt habe.
- Ich habe gelernt, dass man nie wirklich alleine ist. Es gibt immer jemanden, der in einer ähnlichen Situation war, wie die, in der man selber vielleicht momentan steckt. Natürlich kann man versuchen das allein zu meistern, und meistens wird des auch funktionieren...aber wieso so kompliziert, wenn es auch einfacher geht? Einfach mal rumfragen...nachlesen...oder einfach googlen. So ein paar Tips können alles so viel einfacher machen.
- Außerdem tut es gut, mit anderen einfach zu reden. Ich habe gemerkt, dass wenn ich hier mit einer Situation überfordert war, dass ich mit meiner Gast-Mum, oder meinen eigenen Eltern, oder einfach Freunden darüber reden konnte. Es war garnicht wichtig, dass diese eine perfekte Lösung wussten, sondern eher die Bestärkung die man dadurch erhält. Das gibt einem Kraft nicht aufzugeben. :)
- Man kann seinen Tag mit völlig Fremden verbringen und ihn wirklich genießen :) Habe hier ein paar Mädels kennengelernt, mit denen ich mich einfach vorher per Facebook verabredet und dann in der Stadt getroffen habe, um dann ein paar Stunden oder den ganzen Tag miteinander zu verbringen. Und bis jetz bin ich richtig froh über alle Bekanntschaften, die ich hier gemacht habe :)
- Das Wichtigste, das ich hier gelernt habe, ist, dass es nicht immer einfach ist, Mutter zu sein. Ich mit meinen jugendlichen 18 Jahren hätte mir im Leben nie träumen lassen, was es heißt, Mutter zweier Kinder zu sein. Ich war der Meinung, Kindererziehung geht so nebenbei, doch da lag ich gewaltig falsch. Mutter sein is tatsächlich ein Vollzeitjob, sowohl körperlich als auch seelisch.
- Familie allgemein hat bei mir durch diese Zeit hier extrem an Bedeutung gewonnen. Ich habe gemerkt, wie es is, wenn eine sich liebende Familie getrennt wird. Wie alle darunter leiden.
- Außerdem habe ich festgestellt, dass ich mit meiner eigenen Familie das wahrscheinlich größte Glück auf Erden habe. Ich weiß, dass meine Eltern immer hinter mir stehen werden, egal welche Entscheidungen ich im Leben treffe. Ich weiß, dass ich mich immer auf alle verlassen kann. Ich weiß, dass sie immer für mich da sind, wenn ich sie brauchen werde. Und das macht mich unglaublich glücklich… die Gewissheit, dass ich niemals allein dastehen werde.
Bestimmt habe ich noch viel mehr gelernt, doch es fällt mir momentan nicht mehr ein. Ich habe mich in diesen zwei Monaten weiterentwickelt, das habe ich selbst gemerkt. Ich bin so froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte, und dass ich eine so tolle Familie hatte. Ich hoffe, dass ich die Zeit niemals vergesse, denn es war eine unglaublich tolle und wunderbare Zeit.
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